Zeit für Ethik

vernetzt Unternehmen, die ethisches Handeln als Basis ihres Erfolges sehen.

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WorkLife2.0Camp

Wie können Unternehmen dafür sorgen, dass ihre Mitarbeiter Familie und Beruf besser vereinbaren können? Antworten auf diese Frage werden am Freitag und Samstag, 17. und 18. September 2010 erarbeitet.

Die Veranstaltung findet im Zuge des Pilotprojektes “Modellregion Familienbewusste Personalpolitik” statt und wird im neuen Veranstaltungsformat des BarCamps durchgeführt. Bei dieser offenen Tagungsform werden Ablauf und Inhalte von den Teilnehmern selbst entwickelt. Angesprochen sind Unternehmerinnen und Unternehmer,  Personalverantwortliche,  lokale Entscheidungsträger und aktive Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen wie Menschen aus der Politik. Interessenten können sich mit eigenen Beiträgen einbringen oder Blogger unterstützen, die das BarCamp im Internet begleiten.

Veranstalter ist die IHK Nürnberg für Mittelfranken in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung und dem Bundesfamilienministerium.

Vortrag und Workshop: Wertschöpfung durch Wertschätzung

Am 7. Oktober 2010, ab 17 Uhr laden wir – Dr. Harald Bolsinger von der Initiative “Zeit für Ethik” und Dr. Andreas Grabenstein von persönlichkeit+ethik – herzlich zu einem Vortrags- und Workshopabend ein, den wir gemeinsam mit Caroline Schultheiss unter dem Dach von schultheiss seminare veranstalten.

Das Thema des Abends lautet: “Wertschöpfung durch Wertschätzung. Gelebte Wertekultur im unternehmerischen Alltag”. und: Es wird nicht nur Input geben, sondern auch einiges zum Ausprobieren und Einüben. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF). Melden Sie sich direkt bei Caroline Schultheiss an: schultheiss@schultheiss- ‐seminare.de. Herzliche Einladung!

Andreas Grabenstein

Zweite ErfA-Runde Unternehmensethik

Nach dem gelungenen Start der ErfA-Runde im Juni (siehe unten) gehen wir mit Philipp Blomeyer von der TeamBank AG (Nürnberg) am 21. September 2010 in die zweite Runde: Er wird die Werte der TeamBank AG im Kontext der Unternehmensstrategie vor- und zur Diskussion stellen: “Wir sind ehrbare Kaufleute”. Gastgeber ist wieder das Berufsförderungswerk in der Schleswiger Straße, Nürnberg.

Der Abend wird wieder als wertschätzende kollegiale Beratung moderiert. Der Sinn ist, den Input von Herrn Blomeyer zu würdigen, ihm differenzierte Rückmeldungen zu geben, und viel Anregungen und Ideen für die eigene unternehmensethische Praxis mitzunehmen.

Wenn Sie an einer Einladung interessiert sind, wenden Sie sich bitte an Dr. Harald Bolsinger oder an Dr. Andreas Grabenstein.

Europa nimmt sich „Zeit für Ethik“ – Nürnberg zeigt wie´s geht

Am 31. Mai 2010 wurde die Nürnberger Initiative „Zeit für Ethik“ in Madrid von  der Europäischen Kommission geehrt. Zuvor als Deutschlandsieger prämiert, trat „Zeit für Ethik“ im Wettbewerb mit den jeweiligen Landessiegern aus Estland, Italien, Finnland, Slowakei, Zypern, Polen, Belgien, Irland, Norwegen und Schweden in der Preiskategorie „Verantwortliches und umfassendes Unternehmertum“ an. Eine hochkarätige internationale Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik erachtete die Initiative „Zeit für Ethik“ als erwähnenswertes Vorbild auf dem Gebiet der Entrepreneurship-Förderung für verantwortliches und umfassendes Unternehmertum. Der Initiative “Zeit für Ethik” wurde europaweite Aufmerksamkeit mit einer Ehrung durch den Vizepräsidenten der Europäischen Kommission Antonio Tajani für die Jury  in Madrid zuteil: Zeit für Ethik erhielt den Sonderpreis des EEA 2010.

Frank Thyroff, als ehemaliger Leiter des Amtes für Wirtschaft der Stadt Nürnberg Urvater der Nürnberger Initiative und jetzt Geschäftsführer der wbg Nürnberg GmbH, freut sich über die Auszeichnung: „Ich freue mich, dass mit der Auszeichnung unserer Initiative die Auseinandersetzung zu unternehmensethischen Fragen eine neue Qualität gewinnt.“  Wolfgang Böhm, der momentan an einer Schwesterinitiative im Allgäu arbeitet unterstreicht: „Das Unternehmenethos wird gerade in der jetzigen turbulenten Zeit noch wesentlicher zur Differenzierung am Markt.“ Eine nachhaltige Unternehmensethik geht weit über Fragen der Corporate Social Responsibility hinaus: „Als Personaldienstleister steht in meiner täglichen Arbeit der Mensch im Mittelpunkt.“, begründet Christian Summa, Mitinitiator und Nürnberger Niederlassungsleiter bei von rundstedt, sein Engagement für die Initiative. Dr. Andreas Grabenstein sieht sich darin bestätigt, Unternehmensethik und Werteorientierung regelmäßig in den Blick zu nehmen: “Zeit ist die Investition, die es braucht, um eine ethisch ausgerichtete Strategie und eine werteorientierte Unternehmenskultur erfolgreich zu machen. Ich bin froh, dass sich immer mehr Unternehmen in der Metropolregion Nürnberg Zeit für Ethik nehmen.”

Bereits zum vierten Mal prämiert die Europäische Kommission herausragende Leistungen von öffentlichen Institutionen und öffentlich-privaten Partnerschaften mit dem European Enterprise Award. Die Auszeichnung wird in fünf Kategorien vergeben und dient der Förderung von Entrepreneurship. Der European Enterprise Award wird von den renommierten europäischen Dachorganisationen „Assembly of European Regions“, „Committee of the Regions“, „EUROCITIES“, „European Association of Economic Development Agencies“, „EUROCHAMBRES“ und der „UEAPME“ unterstützt. In den EU-Mitgliedstaaten sowie in Island, Norwegen und der Türkei wurden im Herbst 2009 die Sieger der nationalen Vorentscheidungen ermittelt. 326 Projekte aus 28 Ländern traten hier in Wettbewerb um die Nominierung auf europäischer Ebene. Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn betreut den Wettbewerb auf deutscher Ebene.

Dr. Harald Bolsinger, der für die Initiative die Ehrung in Madrid entgegennahm, hofft auf Nachahmer: „Klare Werteorientierung und gute unternehmensethische Überzeugungen sind Garanten für ein nachhaltig menschenorientiertes und sinnvolles Wirtschaften. Ein Austausch darüber macht vor allem dort Sinn, wo man sich kennt. Deswegen wünsche ich mir vergleichbare regionale Initiativen in ganz Europa.“

“Zeit für Ethik” ist eine Initiative von Persönlichkeiten aus der Europäischen Metropolregion Nürnberg. Sie stärkt die ethische Haltung von Führungskräften und macht die Bedeutung von Werteorientierung in Unternehmen dauerhaft bewusst. Sie vernetzt und berät Führungskräfte und Unternehmen, welche die eigene Geschäfts- und Personalstrategie aus ethischer Perspektive neu ausrichten und stärken wollen. Sie unterstützt Menschen mit Verantwortung in der Wirtschaft, sich die eigenen Werte und Wurzeln zu vergegenwärtigen.

Götz Werner in Nürnberg

Am Dienstag, 8. Juni sprach der Gründer der dm-Drogiermarkt-Kette, Götz Werner, an der Uni Erlangen-Nürnberg über seine Vision eines bedingungslosen Grundeinkommens. Der Hörssal platzte dabei aus allen Nähten und konnte nicht einmal alle Interessenten aufnehmen. Am Ende bedeutete dies: ca. 450 interessierte Zuhörer. Es war eine bunt gemischte Gruppe, Rentner, Schüler, Wissenschaftler und Nicht-Akademiker. Dies zeigt, dass das Thema Bedinungsloses Grundeinkommen die Menschen quer durch alle Bevölkerungsgruppen anspricht.

Was macht den Mann und seine Idee so interessant? Werner ist ein Unternehmer par Excellence. Im Jahr 1973 eröffnete er seine erste dm-Filiale; aktuell sind es ca. 2.250 Niederlassungen. Dabei beschäftigt dm mehr als 33.000 Mitarbeiter (Geschäftsjahr 2008/-2009). Werner fordert, dass alle Bürger einen gesetzlichen Anspruch auf ein bedingungsloses Grundeinkommen haben sollen. Bedingungslos heißt dabei wohlgemerkt, egal ob jemand gerade einer Arbeit nachgeht oder nicht. Dass dies zum Widerspruch anregt, ist klar. Und eine kritische Auseinandersetzung im Sinne einer ergebnisoffenen Forschungsfrage, genau das möchte der Unternehmer auch erreichen.

Werner ging in seinen Ausführungen auf grundsätzliche Fragestellungen ein. Es geht ihm nach eigener Aussage darum, die Menschen zum Nachdenken anzuregen, denn: Nur das, was die Menschen denken könnten, werde von der Politik realisiert. Und dass das bedingungslose Grundeinkommen Realität werden wird, daran glaubt Werner felsenfest.

Werner präsentierte sich im Verlauf des Vortrags als Visionär und glänzender Unterhalter. So bot der Vortrag eine ausgewogene Mischung aus Vision, Information, Unterhaltsamen und Nachdenklichem.

Was Götz Werner als Unternehmer und Visionär hervorhebt, ist sein positiv besetztes Menschenbild – der unumstößliche Glaube daran, dass Menschen danach streben, ihre Talente zur Entfaltung bringen zu können. Doch genau daran, so Werner, werden sie durch ordnungspolitische Regelungen wie Hartz IV gehindert. So lautet der Titel seines Vortrags dann auch: “Die Kraft der Initiative: Unternehmerisches Handeln und das bedingungslose Grundeinkommen”

UnternehmensEthischer Salon am 10. Juni 2010: Manager und Unternehmer

Manager und Unternehmer.
 Chancen für verantwortliche Führung in unterschiedlichen Rollen.

Gemeinsam mit dem Deutschen Netzwerk Wirtschaftsethik (DNWE e.V.) und der Sparkasse Nürnberg laden das Institut persönlichkeit+ethik und die Initiative “Zeit für Ethik” am 10. Juni 2010 wieder zu einem UnternehmensEthischen Salon ein. Martin Daut, Vorstand der simple fact AG und früher CEO von Cortal Consors, und Professor Dr. Thomas Schwartz, Unternehmensethiker aus Augsburg, stellen sich an diesem Abend dem Gespräch. Im Fokus stehen die Unterschiede zwischen angestelltem Management und selbst haftenden Gesellschaftern: Martin Daut wird aus seinen Erfahrungen mit beiden Führungsformen berichten und die ethischen Konsequenzen mit Professor Schwartz und den Teilnehmenden reflektieren.

Bei Interesse wenden Sie sich an Andreas Grabenstein vom Institut persönlichkeit+ethik.

Mehr zum Konzept des UnternehmensEthischen Salons finden Sie hier.

UES-Logo

Forum Franken
des Deutschen Netzwerks Wirtschaftsethik e.V.
gemeinsam mit dem Institut persönlichkeit+ethik
im Georg-Simon-Ohm-Management-Institut Nürnberg

„Zeit für Ethik“ erfährt mit Sonderpreis des EEA 2010 Ehrung auf europäischer Ebene

“Zeit für Ethik” geehrt beim “European Enterprise Award 2010“

Mehr als 330 Projekte zur Förderung von Entrepreneurship aus den 27 EU-Mitgliedsstaaten und Norwegen haben sich 2009 an dem Wettbewerb der Europäischen Kommission beteiligt. Davon wurden 53 Projekte im Rahmen vorgeschalteter nationaler Auswahlverfahren bis Mitte Dezember 2009 für den Wettbewerb auf europäischer Ebene nominiert. Die Europäische Kommission hat am 15. März 2010 in Brüssel diejenigen zwölf Wettbewerbskandidaten bekannt gegeben, die in die engere Wahl für den European Enterprise Award 2010 gelangt sind.

Erfreulicherweise befanden sich beide deutsche Kandidaten unter den Titelanwärtern: die “Euregionale Gründer Initiative (EGI)” sowie die Initiative “Zeit für Ethik” aus der Europäischen Metropolregion Nürnberg. Deutschland wurde in Madrid am 31. Mai 2010 gleich doppelt gekührt. Die “Euregionale Gründer Initiative (EGI)” ist Europa-Sieger in der Kategorie “Supporting the Internationalisation of Business”. Der Initiative “Zeit für Ethik” wurde europaweite Aufmerksamkeit mit einer Ehrung durch den Vizepräsidenten der Europäischen Kommission Antonio Tajani für die Jury  in Madrid zuteil: Zeit für Ethik erhielt den Sonderpreis des EEA 2010.

Erste ErfA-Runde Unternehmensethik: Eine außergewöhnliche Veranstaltung mit außergewöhnlichen Menschen!

Im Rahmen der Initiative “Zeit für Ethik” hat sich die 1. ErfA-Runde Unternehmensethik zu einer innovativen Veranstaltung getroffen. Als Vertreterin der Sparkasse Nürnberg konnte ich über unser Werte-Entwicklungs-Projekt “Wo Gut. drauf steht, ist auch Gut. drin.” berichten. Die angewandte Methode des “Kollegialen Beratens” beim ErfA hat zu einer sehr konstruktiven und wertschätzenden Arbeitssituation beigetragen und sich sozusagen bereits als äußerst ethisch erwiesen. Die Vorgehensweise in unserem Werte-Projekt bei der Sparkasse Nürnberg wurde von den Anwesenden als sehr gutes Beispiel von ethischen Verhalten gewertet. Es sind Rückmeldungen geäußert worden  wie Vielfalt in der Umsetzung, Identität stiftend bis hin zum Schaffen eines neuen Bewusstseins. Dies hat mich sehr gefreut. Wir denken, dieses Format ist der Weg in die richtige Richtung….

Lydwina von der Grün

Unternehmerisches Handeln und das bedingungslose Grundeinkommen

Prof. Götz W. Werner ist Gründer und Geschäftsführer der Drogeriemarktkette dm. Seit 2003 leitet er das Interfakultative Institut für Entrepreneurship (IEP) der Universität Karlsruhe (TH). Sein Vorschlag ein bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland einzuführen, wird heiß diskutiert.

Am Dienstag, den 08.06.2010 um 19.00 Uhr können Sie mit Prof. Werner sprechen. Er kommt in den easyCredit-Hörsaal der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lange Gasse 20, 90403 Nürnberg (200 Meter von U-Bahn Station Rathenauplatz).

Der Eintritt ist frei.

Die Produktivitätssteigerungen seit Beginn der industriellen Revolution haben sich im 20. und zu Beginn des
21. Jahrhunderts wesentlich vergrößert. Das hat zu leistungsfähigeren Volkswirtschaften und zu einem höheren Lebensstandard ihrer Bevölkerungen geführt. Die Produktivität, die in Gesellschaften materieller Unterversorgung den Effekt zunehmenden Wohlstands hat, führt in Volkswirtschaften mit gesättigten Märkten zu struktureller Arbeitslosigkeit und zu einer ,Befreiung des Menschen von der Arbeit’. Zwar ist dies das Ergebnis derselben Optimierungen, die zu einer immer besseren Versorgung der Menschen mit Gütern und Dienstleistungen bei immer geringer werdender Arbeitsbelastung geführt haben und führen, jedoch haben Gesellschaften mit gesättigten Volkswirtschaften noch nicht gelernt, damit umzugehen und beklagen deshalb die zunehmende Arbeitslosigkeit. Sie erkennen die darin liegenden Chancen nicht.

WirtschaftsEthikForum der Metropolregion Nürnberg 2010

Über 160 Führungspersonen aus verschiedenen Unternehmen kamen zum WirtschaftsEthikForum am 22. April 2010 in die Räume der DATEV eG, um sich über Erfahrungen mit guter Führung in bewegten Zeiten auszutauschen. Neben den Vorträgen und Workshops – u.a. mit Klaus Doppler, Sebastian Schwanhäußer und Marc Minor – stand der Erfahrungsaustausch im Fokus des Forums. Das DialogCafé eröffnete mit Impulsfragen intensive Dialogrunden, bei denen sich vier bis fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ihre Einsichten austauschten. Die Dokumentation der zentralen Inputs und die Ergebnisse der Dialogcafés finden Sie hier.

Die Einladungen zum WirtschaftsEthikForum finden Sie hier.

Die Dokumentation des diesjährigen Forums finden Sie hier.